Donnerstag, 3. Mai 2018

Eine Eifel-Wanderung bei Bad Münstereifel

Am letzten Sonntag war es bis zu 23 Grad warm, aber wettertechnisch unsicher. Ab und zu regnete es ein wenig oder nieselte, aber ansonsten hatte ich Glück mit dem Wetter. 

Start- und Endpunkt der rd. 15 km langen Wanderung war der Bahnhof in Bad Münstereifel. Von dort ging ich erst einmal durch Vorort-Straßen 80 Höhenmeter nach oben. Bevor man in den Wald kommt, hat man einen guten Blick auf das gegenüberliegende Dorf Eschweiler: 


Dann ging es etwa 3 km durch den Wald: 


Ich verließ den Wald dann, um nach Nöthen weiterzugehen. In diesem Dorf gibt es einen Fachwerkhaus-Kern und noch weitere verstreute Fachwerkhäuser. Außerdem sah man Enten und Pferde. 


 >Tallandschaft nordöstlich von Nöthen<

 


 >In Nöthen<
 


 


>Die Landschaft südlich von Nöthen und der Blick zurück runter auf die Kirche des Dorfes<


Danach ging ich durch Wiesen-/Waldlandschaft weiter nach Hohn und von dort runter und zurück nach Bad Münstereifel. 


>Die Landschaft westlich von Hohn. In Hohnselbst gab es relativ viele Ziegen zu sehen. Es wird dort auch Käse gemacht.< 

 
In Bad Münstereifel suchte ich mir erst einmal eine Draußen-Sitzgelegenheit für ein ordentliches Weizenbier. Danach machte ich mich mit einem zwischendurch noch gekauftem Eis auf zum Bahnhof. 


 >Eines der Stadttore von Bad Münstereifel<

Kommentare:

  1. Eine sehr schöne Gegend zum Wandern. Und wandertechnisch gesehen ist ein bedeckter Himmel auch nicht immer das schlechteste.
    LG, Varis

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    1. Das stimmt, aber ein Starkregen oder ein schweres Gewitter hätten ja auch passieren können und das habe ich nicht so gern. Wenn die Wetterlage im Wetterbericht als instabil beschrieben ist, stimmt sie im Detail vor Ort oft gar nicht. Diesmal stimmte das Zeitfenster ganz gut, Regen/Gewitter waren nur für vormittags/abends angesagt.

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  2. Hallo. Bin gedanklich und bildlich mitgewandert. :-)

    Kann es sein, daß dem Großstädter das Land(-leben) als das "ganz andere", Seltsame, Fremde, aber auch als etwas mystisch-Erstrebenswertes erscheint? Etwas, aus dem er zwar stammt, aber vor Jahrhunderten bereits "herausevolutioniert" ist...?

    Man liest die Berichte über Dörfer und Landschaften wie Ausflüge eines (das "normal-Menschliche" auslebenden) Städters in exotische Zoos. ;-)

    (Verstärkt wird der Eindruck dann, wenn der Städter penibel registriert, wie in seinen "Zoos" die Bewohner "unkontrolliert" Habitate verändern, sprich: Bäume fällen, Forstwirtschaft oder Landwirtschaft betreiben bzw. Dinge tun, die dem gebildeten Städter mißfallen.)

    Bitte smileys beachten. :-)

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  3. Das ist nicht ganz so falsch, obwohl ich dem Eindruck, dass ich die Dörfer und Landschaften als "exotische Zoos" sehe, hier doch widersprechen möchte. Ich bin "Wildnis-Anhänger". Zoos sind das Gegenteil von Wildnis, deshalb besuche ich sie nicht und sehe auch meine Wandergebiete nicht als Zoo.

    Ich sehe das Landleben auch nicht als seltsam, fremd oder mystisch-erstrebenswert an, noch nicht mal als zwangsläufig "anders", obgleich es Letzteres natürlich ist, wenn Dorfbewohner faktisch in der Land- oder Forstwirtschaft arbeiten oder gar selbst einen Hof betreiben.

    Wenn in meinem Wandergebiet die Habitate negativ verändert werden, stört mich das in der Tat. Sollte ich es nicht schreiben? Ich weiss nicht, ob die Bewohner die Habitate verändern oder ob es gar die Städter sind. Neutral betrachtet, gibt es Auftraggeber und Ausführende, die die Habitate verändern - und beides müssen nicht zwangsläufig die Bewohner sein.

    Losgelöst von solchen Details mag es es stimmen, dass manche Städter - wie ich - sensibler auf negative Habitat-Veränderungen im Wandergebiet reagieren als die meisten Landbewohner, die dort leben. Ungeachtet dessen gibt es Kritik an der Übernutzung der Wälder oder noch mehr Kritik bezüglich des alarmierenden Zustands der schwindenden Insekten- und Vogelwelt nicht nur von mir. Die Schlagzeilen sind auch schon zunehmend häufig bis in die 20-Uhr-Tagesschau vorgedrungen.

    Wie auch immer es geregelt wird, ich bin schon der Meinung, dass es deutlich mehr Wildnis (ohne Forstwirtschaft) und deutlich mehr ökologische Landwirtschaft geben muss.

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    1. Danke für die Antwort! Mit "Zoo" meinte ich weniger die entfremdete natur in künstlicher Umgebung, sondern daß man "außerhalb" eines Habitats als reiner Zuschauer (ohne Einfluß darauf, außer Fußabdrücke und Fotos) unterwegs ist.

      Das im Gegensatz zu den "Bewohnern" und Nutzern der Habitate, die dort Tiere züchten, Pflanzen nutzen, Landschaft umgestalten in meist ökonomischer Absicht usw.

      Ich bin nicht sicher, ob das unbedingt so sehr schadet. Man kennt nicht den "Optimalzustand" der Natur, und eine 100% vom Menschen unbeeinflußte Natur muß nicht unbedingt sooo funktional sein. Ich vermute, in D gibt es zu 99,9% keine menschlich unbeeinflußte Natur zu finden, einfach nirgendwo.

      Ich halte das Panikmachen bezüglicher menschlicher Nutzung der Natur für übertrieben und irreführend. Wer direkt in und mit der Natur lebt und sie nutzt bzw gestaltet, hat ein anderes Verhältnis dazu (pragmatisch, nicht idealistisch) als ein Städter. Was die Tageschau et.al. propagiert, ist meistens politisch mißbrauchtes Material (zB der Grünen), die auch nur IHR Süppchen damit kochen (nur als Beispiel: großes Jammern und Beschweren über Glyphosat und das Verschwinden der Vielfalt auf Industrieäckern, wozu man aber überhaupt erst die fetten Anreize gesetzt hat durch Pushen von Mais für "Bio"gas = Maiswüsten und Rapsöl fpr "Bio"diesel = Rapswüsten).

      Es sei aber jedem SEIN Zugang dazu gegönnt und vor allem auch sein romantischer Blick - ganz klar. :-))

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